DAS ATMEN DER BESTIE – Graham Masterton

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Graham Masterton

Festa Verlag
Kindle Edition
256 Seiten (Printausgabe)
4,99 Euro

Ein Buch, dass ich ganz spontan und innerhalb von nicht mal 2 Tagen gelesen habe – hier eine Kurz-Rezi dazu.

San Francisco – im Büro des Gesundheitsbeamten John Hyatt sitzt ein alter Mann, der Hilfe sucht, denn sein Haus atmet. Er hört es atmen, jede Nacht und auch bei Tag. Klingt verrückt aber John und ein Kollege, wollen sich persönlich davon überzeugen. Sie besuchen den alten Mann in seinem alten, verstaubten und ziemlich unheimlichen Anwesen. Und dann beginnt es! Zunächst hören sie nur das unheimliche Atmen, doch sehr schnell wird das absolute Grauen daraus. Johns Kollege wird aus heiterem Himmel angefallen und ist danach nicht mehr er selbst. Weitere Untersuchungen folgen und dabei passieren grauenvolle Dinge, die man nicht erklären kann. John und eine Freundin stoßen nach Recherchen über das Haus auf eine indianische Legende. Sie suchen einen bekannten Medizinmann auf, der sofort den Ernst der Lage erkennt. Er weiß – aus dem Haus will etwas abgrundtief Böses hinaus und es ist auf dem besten Weg, sein Ziel zu erreichen.

Dies war mein zweites Buch von Masterton und wieder bin ich restlos begeistert. Die Geschichte begann so mysteriös, dass es mich sofort gepackt hat. Masterton erschafft eine greifbar gruselige Atmosphäre und obwohl die Geschichte sehr temporeich ist, kommen sprachliche Feinheiten nicht zu kurz. Und hier mal zwei Bespiele für die tolle Atmosphäre, die Masterton der Geschichte verleiht:
„…und doch herrschte hier am Eingang zu Nummer 1551 nichts als dunkles Schweigen und ein Gefühl, als wirbelten vergessene Jahre an uns vorüber, die aus dem Briefkasten und unter der verzierten Vordertür herausrannen…“
„…Es war das Atmen von jemandem, der niemals wieder aufwacht. Es hatte mehr mit dem Tod als mit dem Leben zu tun, und es ging immer weiter, lauter und lauter, bis wir unsere Ohren nicht mehr spitzen mussten, sondern einfach nur dasaßen und uns gegenseitig in Schrecken und Angst ansahen.“
Also ich habe mich wirklich beim Lesen gegruselt und vor lauter Spannung konnte ich den E-Reader kaum noch weglegen.

Fazit: Ein wunderbar gruseliger und atmosphärischer Horror-Roman. Nichts für schwache Nerven aber genau das Richtige für lange dunkle Herbstabende bei Kerzenschein. Ich kann ihn allen Mutigen wärmstens empfehlen.

Wertung 8 von 10 Punkten

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