BENJAMINS PARASIT – Jeff Strand

Roman

Jeff Strand

Voodoo Press

Kindle Edition

Benjamin ist Lehrer, hat eine Frau und eine Tochter und lebt ein super durchschnittliches Leben. Bis zu dem Tag, als einer seiner Schüler getötet wird. Auf dessen Beerdigung kommt Benjamin dem Leichnam etwas zu nahe (er glaubte, eine Bewegung gesehen zu haben) und dabei atmet er etwas ein. Kurze Zeit später entwickelt Benjamin einen enormen Appetit auf Schokolade und Sex. Als unmenschliche Schmerzen im Bauch hinzukommen, wird er ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte entdecken einen heimlichen Mitbewohner im Benjamins Eingeweiden und gerade als sie ihn aufschneiden wollen, um den Parasiten zu entfernen, stürmt eine bewaffnete Frau den Operationssaal und entführt Benjamin. Es folgt eine abenteuerliche Flucht vor allen, die auf der Jagd nach dem scheinbar sehr wertvollen Parasiten sind.

Der Roman wird als witziger Horror angepriesen. Beides Dinge die ich mag, die ich aber leider vergebens in dem Buch gesucht habe. Der Horror beschränkt sich auf ein paar eklige Beschreibungen des Parasiten und dessen, was er in Benjamin tut. Von Spannung oder gar Grusel merkt man hingegen nichts. Die Dialoge und die sich entwickelnde Beziehung zwischen Benjamin und seiner Entführerin sind scheinbar witzig gemeint aber der Humor ist viel zu platt, um darüber lachen zu können. Da es sich bei dem größten Teil des Buches um eine abenteuerliche Verfolgungsjagd handelt, wird die Lektüre jedoch nicht allzu langweilig. Das Ende der Geschichte ist aber wieder äußerst unbefriedigend, da nicht aufgeklärt wird was der Parasit eigentlich ist (außer von Menschenhand gezüchtet) und welchen Zweck er erfüllen sollte.

Fazit: Alles in allem scheint mir das Buch zu wenig durchdacht. Es ist weder witzig noch spannend oder gruselig. Wer einen Horrorroman lesen will sollte die Finger davon lassen und auch auf den Witz kann man leider nichts geben.

 

Wertung 2 von 10 Punkten

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